All posts by karenkleinwort

About karenkleinwort

Founder, editor and contributor of thedailyimperfections.com

Simulación

Photo 11-17-17, 2 41 22 PM

Grité victoria demasiado temprano. Unos pocos días después de que suspendieron los trabajos en la construcción, otra vez estaban avanzando con la obra. Es un paso adelante, y uno o dos atrás. Es bastante frustrante. Si el reglamento dice que puedes construir edificios hasta 4 pisos, nada más, así debería ser. Y debería ser la responsabilidad de las autoridades (que dan los permisos para construir) que los desarrolladores cumplen con las normas. Llamo a las autoridades que hacen su chamba bien.

Éxito para Hidalgo

Photo 11-10-17, 10 39 05 PM

Parece que la protesta tenía un impacto. Mi amiga vi este sello en viernes en la noche en la obra. Esperemos que no es nada más un acto de corto plazo, pero que la delegación asuma su trabajo de asegurarse que esta construcción cumple con las leyes y regulaciones. Estoy segura que sirvió el apoyo de los Supercívicos (www.supercivicos.com) y el hecho que tienen 1.3 millones de seguidores en Facebook…

El espíritu de Hidalgo en la Del Valle

Hoy en la mañana me fue a una protesta que organizaron algunos vecinos. En la calle Nicolás San Juan 828, en la colonia Del Valle Centro, están construyendo un edificio de departamentos. No es nada especial – hay cientos, si no miles de construcciones en nuestra delegación, Benito Juárez. Como es una calle secundaria – residencial, digamos – por ley se pueden construir hasta 4 pisos, no más. La desarrolladora de este edificio quiere construir 8 pisos, está anunciando 35 departamentos en total, en un terreno de menos de 500 m2. Desafortunadamente, ese tampoco es tan especial – se ven estas ilegalidades en bastantes lados.Photo 11-10-17, 7 50 29 AM

Pero esta vez, se juntaron vecinos para actuar en contra de estas ilegalidades, se fueron a la delegación a quejarse. Y que pasó? Nada.

Eso es el problema clave: Que las autoridades – que deberían ejercer leyes, que deberían asegurar que desarrolladores cumplen con las regulaciones, y que deberían proteger a la ciudadanía – no hacen su trabajo.

Es una vergüenza. Y es una tristeza. Mi esposo, mis amigos, yo – todos pagamos impuestos. Cada mes, 20 por ciento de mi sueldo se va directamente al estado mexicano. No tengo problema con el concepto de pagar impuestos. Creo que son importantes porque con esos el estado financia sus actividades – como educación, salud, seguridad, justicia. Para mi, el estado tiene tareas muy importantes que hacer para la sociedad.

La construcción en Nicolás San Juan 828 es nada más un ejemplo de que las autoridades no están cumpliendo con sus obligaciones. Es un deber muy local, no tan complejo, yo pensaría. No hablo de poner un fin al hambre en México, de terminar con la pobreza extrema, asegurar que todos los niños terminan bien la secundaria, o ofrecer mejor oportunidades a los hoy marginados. Hablo de verificar que construcciones en la capital siguen las normas. Porque estos normalmente tienen sus razones, como que ya existen problemas del abastecimiento de agua, de aguas residuales, de transporte, etc.

Lo escribí una vez – la lucha que empezó Miguel Hidalgo en 1810 todavía no ha terminado. “Muera el mal gobierno”, gritó el hace más que 200 años. NSJ 828 es un ejemplo de mal gobierno. Todos deberíamos demandar un buen gobierno en México y actuar para lograrlo. Agradezco mucho a estos vecinos de hoy en la mañana por hacer su contribución a esta lucha.

Unterstützung, die wirklich hilft

Heute Morgen besuchte ich das Help Center, das die Stadtregierung Mexikos für Personen eingerichtet hat, die vom Erdbeben vom 19. September betroffen sind. Eine Woche nach dem Beben hatte der Bürgermeister einen Wiederaufbau-Plan verkündet, der Hilfe für die Opfer versprach – gestaffelt nach der Schwere der Schäden an Haus oder Wohnung: Als grün wurden die Gebäude eingestuft, bei denen der Putz von den Wänden gefallen war oder Scheiben zerbrachen; gelb sind die mit heftigeren Schäden, in denen man jedoch noch wohnen kann; und das Zertifikat rot bekamen die, deren Statik so gelitten hat, dass sie nicht mehr bewohnbar sind. Zu letzteren gehören die rund 40 Gebäude, die beim Beben eingestürzt sind, sowie die eventuell bis zu 200, die abgerissen werden müssen. Aber auch grob 1000, deren “strukturelle Schäden” aufwendig und kostenintensiv repariert werden müssen.

Gerade die Personen, deren Eigentum als rot klassifiziert wurden, gerade für die sollte dieses Help-Center sein. In einem Zelt vor dem Finanzministerium von Mexiko-Stadt erklärt also der freundliche Herr in weissem Hemd und Steppweste, was die “Regierung” für die rund 20 Anwesenden tun kann. Er redet vom “Wohnprogramm für die Betroffenen des Erdbebens” und hält zwei Flyer in der Hand. Bei dem ersten Programm handelt es sich um eine Hypothek: Bis zu 2 Millionen Pesos, umgerechnet rund 100.000 Euro, gibt es, bei einem Jahreszins von 9%, über 20 Jahre, um sich eine neues Heim zu kaufen. Das Besondere: Die 2 Millionen müssen nicht getilgt werden, nur die Zinsen bezahlt. Beim zweiten Programm handelt es sich auch um eine Hypothek: Diesmal für die Reparatur der strukturellen Schäden von Wohngebäuden; hier kann die Eigentümerversammlung als Schuldner auftreten. Hierfür stünden bis zu 20 Millionen Pesos zur Verfügung, Konditionen wie beim ersten Programm.

2 Millionen Pesos, 9% Zinsen, über 20 Jahre – das sind 15.000 Pesos pro Monat, umgerechnet 750 Euro. Die Menge schüttelt den Kopf, darunter mehrere Nachbarn, deren Gebäude einsturzgefährdet ist, die nach dem Beben gerade noch einmal in ihre Wohnung durften, um wichtige Dokumente rauszuholen. Das sind Summen, die ausserhalb ihrer Möglichkeiten liegen. Der Herr vom Help-Center liest trotzdem die Voraussetzungen für die Hypothek vor: Einkommensnachweis. Und da kann er schon aufhören mit seiner Liste, denn die Frau neben mir hebt ihre Hand und sagt: “Ich habe kein Einkommen.” Viele Mexikaner arbeiten im informellen Sektor – sie zahlen keine Steuern, keine Sozialversicherung, eine Welt ohne Einkommensnachweise und Rente im Lebensabend. Der 85jährige Herr zu meiner Linken nickt. “Sie können auch die Einkommensnachweise ihrer Kinder oder Enkel einreichen”, schlägt der Beamte etwas verlegen vor.

Die Frau neben mir wird unruhig: “Mein Haus ist eingestürzt. Ich habe kein Einkommen. Ich bin hierhergekommen, weil ich dachte, dass Sie mir helfen. Ist das Ihre Hilfe?” Der Mann kommt etwas ins Schwimmen: Er spricht jetzt über Zuständigkeiten, hier biete die Stadt eben nur diese beiden Programme an, er könne nicht für eventuelle Angebote anderer Ministerien oder Institutionen sprechen. Die Frau ist enttäuscht; genau wie ich dachte sie, dass es sich um einen “one-stop-shop” für Betroffene handelt. Und dass man eben nicht diverse Ämter abklappern muss, in dieser Riesenstadt hin- und herfahren, lange Wartezeiten in Kauf nehmen, noch mehr Anstrengung in einer Situation, die soundso schon belastend genug ist. Aber so ist es nicht.

Beim Nachfragen entpuppt sich das Help Center denn auch als Einrichtung der Bundeshypothekengesellschaft (SHF), in Zusammenarbeit mit dem Bundesfinanzministerium (SHCP) – leider schwirrt viel Falsch- oder Teil-Information durch die Medien. Aber ein Finanzinstrument ist nicht das, was viele Menschen hier brauchen: Tausende haben ihr Heim verloren, müssen jetzt Miete zahlen, die sie sich nicht leisten können, weil sie schon vorher mit ihren Einkünften nur knapp bis zum Ende des Monats kamen. Für diese Menschen wurde bisher zu wenig angeboten. Da helfen auch nicht die 3000 Pesos (150 Euro) Mietzuschuss, die die Stadtregierung für bis zu drei Monate zahlen will. Diese – übrigens – muss man bei einem anderen Amt beantragen.

In tiefer Trauer

Photo 10-9-17

Strassenkreuzung Gabriel Mancera mit Escocia, in der Colonia Del Valle, Mexiko-Stadt. Drei Wochen ist es her, dass dieses Mehrfamilienhaus in sich zusammenfiel. Mehr als zehn Menschen kostete es das Leben. Die Trümmer und Kränze erinnern daran. Das Foto ist von gestern.

Einen Block weiter steht die Schule meiner Kinder, Gott sei Dank ohne Schäden. Im selben Strassenblock leben drei meiner Freundinnen, auch sie, Gott sei Dank, gesund, ihre Häuser und Wohnungen heil. Hier traf das Beben ins Herz der oberen Mittelklasse dieser Stadt. Viele von uns werden lange brauchen, um mit den Folgen des 19. Septembers umzugehen und einigermassen wieder zur Normalität zurückzufinden.

19. September 2017

Vor zwei Wochen bebte die Erde in Mexiko. Sie bebte so heftig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Brutal, regelrecht gewalttätig war die Erde gegenüber Menschen, Gebäuden, allem, was ihr in die Quere kam. Mehr als 350 Menschen starben, davon allein rund 220 in der Hauptstadt. Die Richterskala zeigte 7,1 an, aber die Wucht, mit der das Beben Mexiko-Stadt erreichte, war stärker als beim letzten schweren Beben, 1985, weil das Epizentrum so viel näherlag; keine 400, sondern 120 Kilometer entfernt. 38 Gebäude stürzten in sich zusammen, mehr als 3000 sind beschädigt, eine ganze Reihe so stark, dass sie abgerissen werden müssen.

Das Datum 19. September wird für immer im Gedächtnis der Mexikaner bleiben: Denn bisher erinnerte man sich an dem Tag an das Beben von 1985, bei dem die Hauptstadt in bestimmten Stadtteile total verwüstet wurde: Rund 13.000 Menschen starben damals. Es war die schlimmste Katastrophe der jüngeren Geschichte Mexikos. Und genau an dem Tag, 32 Jahre später, erhebt sich die Erde erneut. Noch um 11 Uhr an dem Morgen hatten Zehntausende in der Hauptstadt den Ernstfall geprobt. Um 13:14 dann, zwei Stunden später, trat dieser ein.

Die Stadt ist immer noch überzogen von Schock, von Trauer, von Angst; zumindest in den betroffenen Zonen. Das moderne Mexiko-Stadt fand seinen Ursprung auf einem von den spanischen Eroberern trockengelegten See; mittlerweile ist die Megalopolis weit darüber hinausgewachsen. Aber wo früher See war, ist der Untergrund auch 500 Jahre später immer noch deutlich weicher als an anderen Orten – und verstärkt die Schwingungen bei Erdbeben teilweise bis zu 50fach. Im Westen und Südwesten der Stadt konnte man am Wochenende nach dem Beben denken, dass nichts passiert war: Menschen in Shopping-Malls, in Restaurants, im Supermarkt. Aber in der Condesa, Roma, Del Valle, Narvarte, Xochimilco – also Gegenden, die stark betroffen sind – waren Strassen gesperrt, halfen Soldaten und Tausende Freiwillige, unter Trümmern Überlebende zu finden, transportierten Menschenketten Schutt in Plastikeimern. Es gab eine Welle der Hilfsbereitschaft, die mindestens so besonders war wie das Beben.

Zwei Wochen nach dem Beben, sind auch wir noch in Schock, in Trauer, und in Angst. Unsere Wohnung und unser Gebäude haben nicht geringen Schaden genommen: Es lässt sich angeblich alles reparieren, aber die Bauarbeiten werden Monate dauern. Wir gehören also zu den Tausenden, die ihr Heim temporär verloren haben. Meine Söhne sitzen zu Hause (meine Schwiegermutter beherbergt uns gerade), weil ihre Schule immer noch nicht die Erlaubnis des Bildungsministeriums hat, um mit dem Unterricht zu beginnen. Das Schulgebäude ist in Ordnung, aber die Gegend um die Schule hat einfach enorm gelitten. Auch wir befinden uns noch im Ausnahmezustand, wie die Stadt, die unser Zuhause ist. Uns überkommt Traurigkeit, immer mal wieder, auch, wenn wir wissen, dass wir Glück im Unglück gehabt haben. Aber so nah ist das Unglück noch nie an uns herangekommen.

Demanding some basic respect

7377943928_beb258ca7a_o

Donald Trump cancelled a meeting with the Mexican President last Thursday, because Enrique Peña Nieto had said the night before that his country would not be paying for the “wall”. The President of the United States went on declaring that: “Unless Mexico will treat the US fairly, with respect, such a meeting is fruitless.”

Excuse me, Mr. President? Your administration and particularly you personally are not treating Mexico fairly. And I am not seeing a lot of respect in your actions and rhetoric regarding Mexico over the last ten days.

You ordered to build a wall to keep Mexican and other, mainly Central American immigrants out of your country. The US was founded by immigrants. For nearly 250 years, the US has been an immigrant country. It is totally legitimate for a country to want to regulate immigration, and to control its borders. But there are also market rules at work: A lot of hispanic immigrants not only run away from little opportunities in their home country, but also follow a high demand for cheap labor in the US. (Similarly, the strong demand for illegal drugs such as cocaine is one reason why it is so hard to fight drug trafficking into the US; the gains are so lucrative that people look for ever more inventive entries into the US.) How would the “American way of life” look like if there were no hispanic fruit pickers, housekeepers, gardeners and restaurant workers any more? Are you really thinking about those jobs when you claim to get certain employment back to the US, making America great again?

You talk about imposing a 20 percent tariff on imports from Mexico – despite the fact that Mexico and the US have been operating within the rules of the North American Free Trade Agreement (NAFTA) for more than 20 years now. Most of the economists will tell you that the US and Mexican economies are intertwined to a high degree, and that both, Mexico and the US have been profiting from NAFTA. In both countries, certain industries have also suffered; from globalization, but much more from substituting human labour with technology. Do you have an idea how many US products are sold in Mexican supermarkets, department stores, and Nike boutiques? Oh sorry, right, Nike does not produce in the US, but mainly in South East Asia.

You want to charge a hefty fee for remittances that Mexican workers in the US send home to their families. Has not your country been one of the strongest proponents of free trade and free flow of capital? Democrats and Republicans alike? Are not your banks making part of their huge profits with trading foreign currencies – selling and buying Mexican pesos, Chinese renminbi, or South African rand in a matter of seconds? And now you propose that a Mexican factory worker cannot send home, let’s say 500 US dollars per month, without paying part of it to your government as a special fee, as some form of fine?

Mexico is a sovereign nation. Mexicans are people, more than 120 million. Both countries are neighbors, and as such, have to deal with each other. Would it not be more constructive and effective, if that was done with fairness and with some basic respect? That is what I am demanding of you, Mr. President.

Flag by Nicolas Raymond; Creative Commons

Political failure to address people’s worries

What happened in the US this week should open the eyes of all those who had thought that a person like Donald Trump would never be voted for as president. The Brexit vote in June has shown the world that nothing is certain – so many people thought that the British would not be that “stupid” to vote “Leave”, but that is what a bit more than half of them did in the end. And now – 60 million US voters supported Donald Trump: A person with considerably less political experience than his opponent Hillary Clinton, extremely divisive, racist, sexist and a hothead. Not necessarily character traits that would make a good leader for the world’s most powerful country.

I am not trying to explain why Trump won. The English newspaper “The Guardian” published a piece on the views of six Trump supporters, a really interesting read:

https://www.theguardian.com/us-news/2016/nov/09/why-did-people-vote-for-donald-trump-us-voters-explain

Being fed up with Washington and clientele politics of which they see Hillary Clinton being a fundamental part of, the loss of decently paid manufacturing jobs, Obamacare, government tyranny of rising taxes and the minimum wage, maybe even taking away the right to bear arms – all these were arguments why those people voted against Clinton. He tells you what he thinks, he knows how to make deals, he will revive the American dream – that were reasons why they supported Trump.

He has to do a lot, though, to revive the American dream, that has been in agony for the last 30 years. As the New York Times pointed out: “By 2013, the median American household, after adjusting for inflation, was earning less than it did in 1989.” In the same time, the fortunate have gotten richer, though: “In 1978, the chief executives of America’s big companies took home 30 times the pay of their average workers; in 2013, that multiplier was 296.” The financial crisis of 2008 has hit the poor and the middle class so much harder than the wealthy. If Donald Trump with a net worth of 3.7 billon dollars according to Forbes is the right person to correct this, can be questioned – and remains to be seen.

Governments all over the world should take the frustrations of their citizens seriously. They should explain well their actions, but also the limits of certain politics. It is not an easy task, as people like simple answers, even if they might not be realistic; that tendency seems to get stronger, the more complex our world is getting. Demagogues like Trump abuse these unaddressed worries. The Obama administration’s failure to really deal with the underlying causes of these frustrations has paved the way for a non-politician taking over the White House.

Otto Dix en la Ciudad de México

ottodixautoretrato

En el fin de semana, nos fuimos a la exposición del pintor alemán Otto Dix en el Museo Nacional de Arte en la Ciudad de México. Es una de las actividades destacadas del Año Dual Alemania-México que empezó en junio 2016. Y con razón. Muestran más de 160 obras de este artista alemán quien pintó escenas de la Primera Guerra Mundial y de la vida urbana en Alemania en los años 20 del siglo pasado. Los nazis declararon su arte “degenerado” (en alemán se dice “entartete Kunst”), y despidieron a Dix de su puesto de profesor de arte en Dresde. Dix huyó al lago de Constanza, a un pueblo, con su esposa y sus tres hijos, y esta casi forzado de cambiar el foco de su trabajo a la naturaleza. Después de la caída de los nazis retoma algunos de los temas criticas de antes – la guerra y la violencia, la muerte, la vida, pero también el amor, su familia. Muere en 1969, con 77 años, cerca de su casa en el sur de Alemania.

Que a mi me fascinó lo mas es un comentario que hizo la curadora de la exposición, Ulrike Lorenz, sobre Dix: A pesar de todas las cosas que vio en su vida – el horror de la guerra, la crisis económica, desempleo, el fascismo, la Segunda Guerra Mundial -, el no vio la vida como mala. Para Dix estas experiencias eran parte de la vida, y decidió que la vida era buena. Casi la ultima obra en la exposición muestra el artista con su nieta, sonriendo. Antes, siempre se ha pintado mucho mas serio, como en el autorretrato de arriba.

La exposición se puede ver hasta el 15 de enero de 2017 en el MUNAL en la CDMX. Antes ya la exponían por tres meses en Monterrey, en el Marco. Yo la recomiendo muchísimo!

Hoy No Circula.

Mexico City is living a serious environmental crisis. It has been living a serious environmental crisis for years, but some wrong political decisions and “unfavorable” climatic conditions have turned it into a crisis that no one can pretend anymore is not happening.

In mid-March, this city of 8 million inhabitants and supposedly 5 million cars driving on its streets each day, had its first environmental alert in 14 years. Ozone levels went up to 200 parts on the local Imeca scale – a situation when people are recommended to abstain from any physical exercise outside, to stay inside, and close all windows, etc. Kids did not have sports lessons in school during that week (hardly any school here has a gymnasium), and football or baseball games were cancelled.

Because of that experience and of air quality predictions for the upcoming weeks and months of typical Mexico City spring weather – intense sunshine, high temperatures and no rain at all – the Environmental Commission of the Megalopolis, short CAMe, decided last week that from today onwards, 20 percent of the whole car park of this huge metropolitan area should stay off the streets. Each weekday, a different kind of license plate end number cannot circulate; or a different color of license plate sticker (they have five colors here: yellow, pink, red, green and blue). It is a new-old variant of the “Hoy No Circula”-program that goes back to the late 1980s when air pollution in Mexico City was even much worse.

Today again, authorities had to declare environmental alert; again, ozone levels rose to a bit above 150 parts, the threshold that triggers the alert, phase I. So what does CAMe decide? They double the number of cars that cannot circulate tomorrow, grounding then altogether 40 percent of registered private vehicles.

40 percent of cars not circulating – that means, that the people who usually use these 2 million cars to drive to work, to bring their kids to school, or buy food at the supermarket have to use alternative means. There is public transport in Mexico City – which already positively distinguishes it from some other North American cities – but at rush hour, people squeeze like sardines in a can in metro trains and metro busses, and the tens of thousands of mini-busses, the “peseros”, are jam-packed. The system has not held up with the crazy growth of this huge metropolitan area that houses 28 million people. And being able to afford one’s own car, to drive a car, is still something of status thing here; lots of upper-middle class people would not use the metro, as they consider it for “poor people”.

There have been a lot of wrong political decisions in the past; mainly the decisions that have not been taken. Such as the severely delayed approval of a heavy-transport regulation: Norm44 would cut particle pollution responsible for black carbon by 98 percent. One sees these trucks all the time – huge engines, the length of three or four cars, and thick, black exhaust coming out when they start and accelerate. The same applies to city garbage trucks, and thousands of mini-busses. Residents here argue, rightly so, that those vehicles should be as strictly regulated as private cars. Politicians shy away from it as they fear the economic repercussions.

What is most striking to me, personally, is that I am experiencing here what a lot of developing country cities are experiencing today or will experience tomorrow. Air quality in Mexico City is actually not as bad, if you compare it to Delhi, Karachi or Dakar. But it is bad enough for my kids not being able to play sports outside, or me going for a run in the park. I live in this mega-urban place – lots of concrete, lots of asphalt, hardly any green areas left – with more and more cars each year, and the air I am breathing in and out is actually damaging to my health. This is what development looks like – first there are the cars, the streets, the factories, supermarkets and shopping centers, and then we think about the environment. It was like this in Europe 200 years ago, and it is like this in Mexico, South Africa and China now. The problem is just that, at least in Mexico City, we are far too many people. And this density of people relates in a whole range of environmental problems.

Hopefully, this current crisis makes people here to change their life styles to a more sustainable manner, and politicians to take better decisions.